Archäologische Reisen in Bulgarien

Archäologie, Studien-, Thraker-, Römer-, Byzantinerreisen nach Bulgarien

Von Altsteinzeit bis zur Bronzezeit

Skelett eines DeinotheriumDie frühesten Reste auf dem Territorium Bulgariens sind noch aus der Altstein- und Jungsteinzeit, bzw. Paläolithikum und Neolithikum, datiert. Die entdeckten steinernen Werkzeugen, Feuersteinschneiden, Knochen von Wildtieren, Herde und Hügelgräber (am meisten in den Gebirgsregionen und an der Schwarzmeerküste) beweisen die Besiedlung unseres Landes noch aus der Vorgeschichte.

Die Kupfersteinzeit (Äneolithikum) wird durch die Felsenzeichnungen in der Grotte „Magurata“, die Werkzeugen und Gegenstände, ausgearbeitet aus Stein und Kupfer, die goldenen Schätze aus der Nekropolis von Varna – der älteste Goldschatz in Europa – vertretet. Eigentlich sind diese Funde in den archäologischen Museen in Sofia, Varna, Plovdiv usw. ausgestellt. Manche von denen können auch vor Ort gesehen werden, weil sie in den alten Wohnungen aus der Epoche der Äneolithikum ausgestellt sind – in der Yagodina-Grotte – hier können Sie eine solche Wohnung besichtigen, in der Sie den Sommer- und den Winterherd, das „Schlafzimmer“, die „Durchlüftung“ von den Menschen aus diesen Zeiten sehen werden. Ein anderes Objekt, zeigend das Lebensweise in der Vergangenheit, sind die Äneolithikumswohnungen in Stara Zagora – die beiden am besten erhaltenen alten Wohnungen in Europa.

Während der Bronzezeit wurde den Stein durch Bronze ersetzt. Der beeindruckendste Fund aus dieser Zeit ist der goldene Schatz von Valchitran (in der Nähe von Pleven). Er besteht aus 13 Stücken und wiegt insgesamt 12 Kilogramm.

Einer der ältesten und interessantesten Funde in Bulgarien ist das Skelett von einem Dinoterium, gefunden in der Nähe von Assenovgard. Es datiert auf ein Alter von über 10 Millionen Jahren. Zur Zeit kann es im Paläontologiemuseum an der Sofiotischer Universität gesehen werden.

Die Thraker

Goliamata Kosmatka - Grabstätte von Thrakischem König Seuthes IIIDie Thraker hinterließen auch ein reiches Erbe. Die zahlreichen Grabstätten (Goliamata Kosmatka, Sveshtari, die Grabstätten in Kazanlak und Aleksandrovo), die Tempel (Perperikon, Tatul, Belintash, Begliktash) und die Städten (Kabile in der Nähe von Yambol, Sevtopolis – unter dem Koprinka-See) zeugen von der reichen Kultur und starkem Glauben an verschiedenen Göttern. Die Grabstätten sind mit Wandmalereien und Reliefs reich verziert, die bis heute gut erhalten sind. Die Ausmalung in der Grabstätte von Kazanlak stellt das irdische, Militär- und jenseitiges Leben des Königs, begraben an diesem Ort. Eine andere berühmte thrakische Grabstätte ist diese in Sveschtari. Mit ihren fein gemeißelten Frauenstatuen und reichen Wandmalereien an der Kuppel weckt sie Begeisterung in den Touristen auf. Die in den Grabstätten entdeckten goldenen und bronzenen Gegenstände, wie Masken, Schmücken, Servicen, Militärausrüstung u.a. beeindrucken mit feiner und inzwischen sehr komplizierter Ausführung.

Die Römer und die Byzantiner

Ulpia Oescus - Antike Stadt in der römischen Provinz Moesia inferiorDie Römer wurden für ihre einmalige Bautechnologie berühmt. Ein Beweis dafür sind die Thermen in Varna, wo die Wände so aufgebaut wurden, daß sie den kalten Luftzug isolierten. Gleichzeitig gab es hier ein Heitzsystem, das alle Räume verbunden hat. Wir müssen natürlich die ehemaligen römischen Städte nicht vergessen: Nikopolis ad Istrum, Nikopolis ad Nestum, Marzianopolis, Seksaginta Prista, Nove, Ulpia Oescus u.a. Sie sind eine reiche Quelle, von der die bulgarischen Archäologen Angaben über die Lebensweise der Römer schöpfen. Nach dem Zerfall des mächtigen Römischen Reiches und der Begründung des Byzantinischen Reiches begann ein aktiver Aufbau von Festungen. Viele Festungen in Bulgarien sind aus diesen Zeiten datiert: Belogradtschik, Mezek, Karlukovo, Artschar, Patmos u.a. An das Byzantinische Reich erinnern uns auch die Reste von den Basiliken in Varna, Peruschtitsa, Lovetsch. Eine solche Basilika ist die im Zentrum der Stadt gelegene „Hl. Sofia“ – eine der ältesten Kirchen in Sofia.

Bulgarische Städte in der Epoche des Mittelalters

Pliska - Die erste Bulgarische HauptstadtAus dieser Zeit datieren die alten bulgarischen Hauptstädte wie Pliska, Preslav, so wie viele Festungen: Tscherven, Baba Vida (der einzige völlig erhaltene Mittelalterschloss in Bulgarien), Tsarevets (die Hauptfestung von der damaligen Hauptstadt – Tarnovgrad) u.a. Sie erzählen über die ruhmvolle Vergangenheit der Bulgaren, über die Schlachte, über das Leben, über ein Volk, kämpfend um Unabhängigkeit und verteidigend seine Werte.

Das ist nur ein kleiner Teil von dem reichen Erben Bulgariens. Nach Ihrem Wunsch können wir solche Programme gestalten, die nur auf einer Epoche akzentuieren (Thraker, Römer, Byzantiner, bulgarischer Wiedergeburt), oder die Entwicklung des Bulgarischen Staates verfolgen (Die alten Hauptstädte Bulgariens, Bulgarien in der Zeit der Thraker, Byzantinische Epoche in Bulgarien usw.).


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Ihr Ulpia Tours Team

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